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  • Günter Holasek

Montagsbotschaft

Geistiges Heilen.


Es ist mir ein Bedürfnis einige Worte über das sogenannte "Geistige Heilen" verlautbaren zu lassen. Häufig wird es als eine Methode beschrieben, die es möglich macht, z.B. durch Handauflegen, Reiki, Fernheilung und vieles andere mehr, Menschen von ihren Leiden zu befreien. Ohne Zweifel ist jede Art von Zuwendung zur Linderung von Krankheiten sehr hilfreich. Doch wenn man versteht, dass jeder Krankheit ein seelischer Konflikt zugrunde liegt, kann man hilfesuchenden Menschen nicht nur unterstützen, sondern sie in die eigene Freiheit und Selbstverantwortung führen. Vielleicht werden viele Menschen von meinen folgenden Worten nicht so begeistert sein. Wie schon am Anfang vermerkt, ist eine Wirkung mit Sicherheit vorhanden. Doch ist es wichtig zu erwähnen, dass kein Mensch einen anderen heilen kann. Durch die Schöpfung ist in jedem Lebewesen das Programm der Selbstheilung angelegt. Doch vielen Menschen ist dies nicht bewusst. Das bedeutet, dass der Mensch sich nur selbst heilen kann. Deshalb spricht man von Selbstheilungskräften. Da es die meisten Menschen seit Generationen gewohnt sind, die Verantwortung abzugeben, brauchen sie einen Impuls von "Außen" um ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Das wissen seit tausenden von Jahren alle Schamanen, Medizinmänner, Druiden und Heiler. Da vielen Menschen diese Kräfte verschlossen bleiben, wenden sie sich an Autoritäten, die ihnen vermeintlich Heilung schenken können. Jeder kennt das alte Sprichwort "Der Glaube kann Berge versetzen" und das sind beileibe keine leeren Worte. Heiler aller Arten, die über dieses Wissen verfügen, sollten sich nicht auf den Sockel des Helfers mit übernatürlichen oder göttlichen Fähigkeiten stellen. Diese Kräfte schlummern in allen Menschen. Geistiges Heilen beginnt im "Geiste", das bedeutet in unserem individuellen "Denken". Die beste Krankheitsvorsorge beginnt mit einem klaren Geist, der nicht von ständigen Ängsten, Zweifeln, Sorgen oder von Wut, Neid, Hass, Missgunst und Eifersucht durchseucht ist. Wenn wir es wieder schaffen, die Kontrolle über unsere Gedankenwelt zu erlangen, erwartet uns ein erfülltes und glückliches Leben. Dort, wo unsere Gedanken sind, wird unser Leben sein. Man kann die Kontrolle seiner Gedankenwelt nicht mit Zwang entwickeln, sondern durch Wissen und ständige Übung. Es möge sich jeder einmal selbst prüfen, wo er sich tagsüber und oft die halbe Nacht hindurch, mit seinen Gedanken befindet, ja wieviel Zeit er mit nutzlosen Grübeleien verschwendet. Dann wird einem schnell klar, warum man dieses Leben so führt, wie es eben gerade ist. Unser Unterbewusstsein wird immer das verstärken, was uns intensiv beschäftigt. Also ist es wichtig, die eigenen Konditionierungen, Bewertungsmaßstäbe und Gedankenmuster zu überprüfen und falls erforderlich, zügig zu korrigieren. Dabei ist es wichtig anzumerken, dass sich eine neue Denkweise und die daraus resultierende Konditionierung erst nach 4 bis 6 Wochen im Unterbewusstsein verankert. Es reicht somit nicht aus über Veränderung zu sprechen, sondern es einfach zu tun, jeden Tag, immer und immer wieder. Das mag am Anfang schwierig erscheinen, doch wenn man diese Wandlung mit Wissen, Neugier und Humor angeht, ist einem der Erfolg sicher. Die Gedankenkontrolle wird zu einem faszinierenden Spiel. Man wird erstaunt sein, wie leicht es einem nach einiger Zeit fällt, die Gedanken in die richtigen Bahnen zu lenken. Es wurde zu einer neuen Gewohnheit, die das Leben spürbar erleichtert. Dazu gibt es viele erfolgversprechende Methoden, doch das würde den Rahmen dieser Botschaft sprengen. Wichtig für uns alle: "Geistiges Heilen" beginnt in unserem "Geiste", in unserem "Denken"!

Das ist der Schlüssel! Möge es geschehen!


Greybeard




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