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  • Günter Holasek

Montagsbotschaft

Der Hauch des Lebens.


Betrachtet man unser Leben im Vergleich mit der Schöpfung, so erscheint dessen Dauer wie ein Atemhauch, der sich auf einer Scheibe niederschlägt und sich schnell verflüchtigt. Doch diese scheinbar kurze Zeitspanne will gelebt sein. Sie dient der Weiterentwicklung unserer Seele auf einer faszinierenden Reise zu unserem Ursprung. Während sich der Atemhauch auf einer Scheibe schnell verflüchtigt, bleibt dieser, doch für das Auge unsichtbar, in der Atmosphäre weiter präsent. Wir dürfen durch das Fenster des Lebens schauen und entdecken dort unser eigenes Dasein. Die Essenz unseres Lebens, unseres Atems ist die Liebe. Sie wird alle Zeiten überdauern. Unser Fühlen, Denken und Handeln schlägt sich wie ein Hauch auf dem Spiegel des Lebens nieder und alles wird sich auflösen, nur die Liebe bleibt. Also lasst uns mit jedem Atemhauch Liebe verströmen, das Elixier eines glücklichen Lebens in Freiheit. Es steht in unserer Macht, diese scheinbar kurze Zeitspanne Lebensbejahend zu gestalten, indem wir das Leben zelebrieren, jede Sekunde, jede Minute, jede Stunde, Woche für Woche, Monat für Monat und Jahr für Jahr. Leid, Kummer, Sorgen, Ängste, Zweifel, Freude und Glück sind Elemente dieses Lebens. Doch wir sind nicht diese Emotionen, wir erfahren sie nur. Sie sind der Spiegel unseres Lebens, der nur das zurück wirft, was wir hinein projizieren. Es liegt in unserer Verantwortung den Spiegel in Liebe erstrahlen zu lassen. Schauen wir also uns selbst an, unser Denken, Sprechen und Handeln. Rücken wir uns selbst ins rechte Licht, indem wir das Geschenk des Lebens annehmen und uns dem zuwenden, was uns stärkt, Kraft gibt und unser Leben wertvoll macht. Was könnte es anderes sein als die Liebe, die wir täglich aus unserem Herzen empor steigen lassen sollten, damit das Leben erblüht, immer wieder auf 's Neue. Es beginnt mit annehmen, akzeptieren, zuhören und verstehen, nicht mit urteilen. Die sichtbare Welt, wie wir sie heute erleben und erfahren, wurde erschaffen durch das über viele Generationen hinweg erzeugte Denken und Handeln. Wollen wir die Welt verändern, dann muss es in uns beginnen, in unserer Seele, in unserem Herzen. Lasst uns heute damit beginnen. Begegne Menschen, die in Zweifel, Ängsten, Sorgen, Wut und Hass gefangen sind, mit einem Lächeln und mit Liebe, damit sich diese in ihren Herzen niederschlägt und sie die Wandlung selbst spüren können. Das ist unsere Aufgabe. Es beginnt in uns, indem wir uns vergeben, uns akzeptieren und uns lieben, so wie wir sind, vorbehaltlos!


Greybeard




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