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  • Günter Holasek

Montagsbotschaft

Die Reise.


Diese Reise beginnt nicht erst mit der Geburt eines Lebewesens, sondern wenn Samenzelle und Ei zu einer Einheit verschmelzen. Dann entsteht ein neues Leben. Eine Seele verkörpert sich und macht sich in einem neuen Boot, das man Körper nennt, auf die Reise über den Ozean des Lebens. Schon die erste Zeit im Mutterleib kann sehe stürmisch werden. Immer wieder kommt es vor, dass ein neues Leben nicht erwünscht ist. Manche Verkörperung ist die Ursache eines Verbrechens. Doch damit wollen wir uns heute nicht befassen. Auch nicht damit, dass eine Seele sich ihre Eltern eventuell selbst aussuchen könnte und schreckliche Erfahrungen machen will. Meiner Ansicht nach strebt jede Seele dem Ewigen Licht zu und wünscht sich nicht schon vorher ein leiderfülltes Leben. Doch aufgrund von Karma (Handlung), das wir in diesem und in vergangenen Leben angesammelt haben, entwickelte sich eine Tendenz, die sich ohne Zweifel auf dass Leben in der neuen Verkörperung auswirkt. Wir unterliegen in unserem Leben den Gesetzmäßigkeiten einer Höheren Instanz, die wir jedoch auf der materiellen Ebene nicht zufriedenstellend erfassen können. Zu begrenzt sind unsere körperlichen Wahrnehmungsfähigkeiten. Und statt unsere Reise achtsam und dankbar zu gestalten, verlieren wir uns oft in den Stürmen von Zweifel, Hass, Neid, Missgunst, Sorgen und Ängsten. Ja, stürmisch verläuft so eine Reise auf dem Ozean des Lebens. Doch wenn wir das Segel unseres Bootes in den richtigen Wind drehen, der von Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit, Toleranz, Liebe und Mitgefühl gespeist wird, dann wird sich unser Leben zu einer dankbaren Hymne an die Schöpfung entwickeln. Wir alle sind sind bei dieser Reise der Geburt und dem Tod ausgesetzt, dem Beginn und dem scheinbaren Ende des Lebens. Und wie bei jeder Reise, kommt auch die Zeit des Abschieds. Doch wer eine Reise bewusst und mit Freude vollzieht, fragt sich nicht schon am Beginn, was für Probleme auftreten könnten, sondern nimmt die faszinierenden, spannenden und lehrreichen Momente dankbar an. Natürlich stimmt uns ein Abschied traurig und doch bedeutet er auch immer den Beginn einer neuen Phase des Lebens, die der Weiterentwicklung der Seele dient. Das gilt gleichermaßen für die Menschen, die zurückbleiben, als auch für die Seele, die weiter geht. So erscheint es mir sehr wichtig, eine Reise ohne Hadern anzunehmen und die kostbare Lebenszeit nicht in Kummer und Ängsten versinken zu lassen. Wer seine Reisen dankbar und achtsam zelebriert, nimmt vielleicht nicht gerne Abschied von denen die zurückbleiben, doch er vertraut der Höheren Führung und erfährt den Übergang als Chance, sich der unvermeidlichen Weiterentwicklung hinzugeben. So wollen wir unser Leben dem Leben widmen. Gestern ist vergangen, die Zukunft ist noch nicht, was zählt ist das Hier und Jetzt. Also lasst uns das Leben annehmen und die gemeinsame Zeit dankbar feiern. Wir sind Funken des Höchsten Lichtes und der Höchsten Liebe. Die Seele lebt ewig und ist unzerstörbar. Lebt eure Göttlichkeit!


Greybeard




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