Suche
  • Günter Holasek

Montagsbotschaft

Emotion.


Definition Wörterbuch: innere Empfindung, die angenehm oder unangenehm empfunden und mehr oder weniger bewusst erlebt wird, z.B. Freude, Angst, Kummer, Ärger und Ekel.

Ursprung Französisch: emouvoir = bewegen, erregen.

Ursprung Lateinisch: emovere = emporwühlen.

Moderne Deutung: Emotion, darin ist das englische Wort „Motion“ = Bewegung enthalten.

Sehr viele Menschen sind ihren Emotionen hilflos ausgeliefert. Bei positiven Emotionen ist das meist unbedenklich. Doch die sogenannten negativen Emotionen verursachen auf die Dauer körperliche Beeinträchtigungen, die allgemein als Krankheit bezeichnet werden. Es ist erwiesen, dass selbst Pflanzen und Tiere Emotionen haben. Da stellt sich natürlich die Frage: "Was ist der Sinn von Emotionen in der Schöpfung? Wozu dienen sie?" Alle Emotionen beinhalten immer eine Botschaft und dienen der Weiterentwicklung des Lebens an sich. Worin besteht die Weiterentwicklung? Auf der menschlichen Ebene kann man aufgrund überstandener Konfliktsituationen und den durchlebten Emotionen Erkenntnisse für eine wichtige Kurskorrektur des Lebensweges gewinnen. Pflanzen und Tieren ist diese Art der Weiterentwicklung durch ihre Bewusstseinsstruktur größtenteils verwehrt. Häufig bekämpfen Menschen ihre negativen Emotionen und verlieren sich dadurch in ihren Ängsten, Sorgen Kummer und Zweifel. Gegen negative Emotionen anzukämpfen führt auf der unbewussten Ebene zu einer Fixierung und Verstärkung der Problemstellungen. Man entwickelt sozusagen ein "Problembewusstsein" und für Außenstehende sichtbare Lösungsansätze scheinen dann in weite Ferne zu rücken. Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr! Ein altes Sprichwort, das den Kern der Sache trifft. Wie schon anfangs erwähnt, steckt in dem Wort Emotion auch der Begriff Bewegung. Was bedeutet das nun in Bezug auf Problemsituationen? Das Bekämpfen von negativen Emotionen ist somit nutzlos und Energieverschwendung. Man sollte sie als Hinweis annehmen. Ein Richtungswechsel ist erforderlich und die mentale Aufmerksamkeit sollte zielgerichtet auf die Lösung fokussiert werden. Wir stehen in ständiger Resonanz zu einem übergeordneten Bewusstseinsfeld und ziehen aufgrund dieser Tatsache und unserem freien Willen stets das in unser Leben, worauf unsere Aufmerksamkeit, unser Denken gerichtet ist. Das Unterbewusstsein wertet nicht und verstärkt immer die schon vorhandenen Denkmuster und Bewertungen. Der Ausweg besteht also darin, während einer negativen Emotion, deren Grund zu erforschen und sich dann in Richtung der Lösung aus dem emotionalen Tief heraus zu bewegen. Das ist natürlich kein einmaliger Vorgang, sondern es bedarf der Wiederholung und Vergegenwärtigung der Ursachen und Lösungswege. Die Veränderung eines Denkmusters erfordert regelmäßiges Üben. Dazu gibt es viele geeignete Techniken und Bücher, näher darauf einzugehen würde natürlich auch den Rahmen dieser Botschaft sprengen. Nach etwa 4 - 6 Wochen täglicher Übung mit einer geeigneten Technik, die auch Visualisierungsübungen beinhalten sollte, manifestiert sich nach und nach die gewünschte neue Denkstruktur. Diese führt nun durch eine geänderte Bewertung der vergangenen Problematik zur Befreiung. Lösungsorientiertes Denken sollte zum Lebensinhalt werden. Merke: "Dort wo Deine Gedanken sind, da wird auch Dein Leben sein!"


Greybeard




0 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen