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  • Günter Holasek

Montagsbotschaft

Dogma.


Bedeutung: Unter einem Dogma (Meinung, Lehrsatz, Beschluss, Verordnung) versteht man eine feststehende Definition oder eine grundlegende, normative Lehraussage, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich festgestellt wird.


Vorab sollte erwähnt werden, dass alle Dogmen nur Behauptungen sind, die jeder beweisführender Vorgehensweise zuwider laufen. Dazu gehören z.B. Religiöse, Wissenschaftliche, Medizinische, Militärische und Politische Dogmen. Wie im ersten Absatz aufgeführt, wird der Wahrheitsanspruch festgestellt, jedoch keinesfalls bewiesen. Ein immer noch aktuelles Dogma ist bei der Katholischen Kirche zu finden, der Papst als unfehlbarer Stellvertreter Gottes. Dieses Dogma will ich auch gar nicht bewerten, damit kann jeder Mensch so umgehen, wie er es für richtig hält. Drei weitere Dogmen unserer Zeit, die man nicht in Frage stellen darf, sind der Klimawandel, die angeblich so wirkungsvollen Impfungen und die Übertragung von Krankheiten durch sogenannte Viren. Alle drei natürlich ohne jeden Wissenschaftlichen Beweis. Wer es wagt sie zu hinterfragen wird ausgegrenzt, beschimpft und verleumdet.


Dogma bedeutet die Begrenzung und Blockade einer jeden Weiterentwicklung. Das gilt für Staaten, Institutionen, Einrichtungen, Universitäten usw. sowie für alle Menschen. Eine freie und unabhängige Wissenschaft ist in unserer modernen Zeit weder erwünscht noch wird sie geduldet. Alles Streben ist auf Ruhm, Macht und Reichtum ausgerichtet. So stellt sich auch hier die Frage, wie man das ändern könnte. Eine wirklich wichtige Frage. Es heißt: "Wie im Kleinen, so im Großen!" Also lasst uns bei uns selbst beginnen. Was sind unsere ganz persönlichen Dogmen, die wir selten hinterfragen, noch sie von irgendjemand kommentieren lassen wollen. Wir halten an Glaubenssätzen und Denkmustern fest, die uns einschränken, behindern und blockieren. Das sind unsere, humorvoll ausgedrückt, Alltags-Dogmen, die wir sehr oft bis auf das Äußerste verteidigen, obwohl sie uns seelisch und körperlich krank machen. Wer den Sinn seines Lebens nicht ein einziges Mal schonungslos hinterfragt hat, der stellt auch die schädlichen Mechanismen der menschlichen Gesellschaft nicht in Frage. Scheinbar ist es für die meisten Menschen einfacher, große Dogmen zu akzeptieren, als in sich selbst kleine Veränderungen anzustreben. Es wäre für alle sehr hilfreich, eine seelisch/mentale Grundreinigung, unseres durch Trägheit verseuchten Geistes, durchzuführen. Warum lassen wir uns manipulieren und entmündigen? Ein selbstbewusster und seelisch gereifter Mensch lässt sich nicht von hemmenden Dogmen leiten und verführen. Er forscht nach, prüft und vergewissert sich, um zu einem eigenen und unabhängigen Ergebnis zu kommen, das nicht fortwährend sein Leben einschränkt und ihn jeder Eigenverantwortung beraubt. Wie ferngesteuerte Marionetten taumeln viele Menschen durch das Leben und sind dankbar für Brot und Spiele, ja für jede Ablenkung, um sich nur nicht mit seinem eigenen Leben auseinandersetzen zu müssen. Es ist offensichtlich sehr anstrengend, das eigene Leben und die Dogmen des jeweiligen Kulturkreises zu hinterfragen. Unabhängigkeit und Freiheit beginnen in uns, in unserem Herzen, in unserer Seele und in unserem Denken. Lasst uns unsere lebensfeindlichen Dogmen über Bord werfen und wieder die volle Verantwortung für unser Leben und unsere Freiheit übernehmen.

So sei es.


Greybeard




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