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  • Günter Holasek

Montagsbotschaft

Selbstachtung.


Wie ist dieses Wort zu verstehen? Um es richtig einordnen zu können, muss man sich selbst viele Fragen stellen. Wie gehe ich mit mir um? Wie sehe ich mich? Wie beurteile ich mich? Wie akzeptiere ich mich? Liebe ich mich trotz all meiner Fehler und Schwächen? Wie sehr zweifle ich an mir? Ist meine Selbstachtung abhängig von der Wertschätzung anderer Menschen? Fällt es mir schwer meinen eigenen Standpunkt zu vertreten? Habe ich überhaupt einen eigenen Standpunkt und eine eigene Meinung? Oder plappere ich nur die Meinung anderer nach, um nicht angegriffen und missverstanden zu werden? Bin ich bereit für meine Rechte einzutreten? Oder mache ich mich klein und verstecke mich, um jeder Konfrontation aus dem Weg zu gehen? Oder schiebe ich mein Harmoniebedürfnis vor, um ja keinen Streit vom Zaune zu brechen? Habe ich Angst, in schwierigen Situationen nicht die richtigen Worte zu finden? Fühle ich mich oft hilflos, ohnmächtig und überfordert? Finde ich meinen Körper hässlich? Bin ich ehrlich und aufrichtig zu mir selbst?

So könnte man noch viele Fragen aneinander reihen, doch ich möchte nun mit der letzten beginnen. Selbstachtung beginnt mit der schonungslosen Aufrichtigkeit, sich einmal seine vermeintlichen Fehler, Schwächen, Mängel, Ängste, Zweifel und Sorgen einzugestehen. Selbstachtung beginnt mit Selbstliebe. Selbstliebe wird ermöglicht durch Selbstvergebung. Wer sich ständig mit seinen Fehlern, Schwächen, Mängeln, Ängsten, Zweifeln und Sorgen beschäftigt, bleibt lebenslang in seinem Gedankengefängnis. Es ist äußerst wichtig die bewusste und unbewusste innere Kommunikation zu korrigieren. Es ist sehr hilfreich, die Gedanken auf Ziele, Visionen und Wünsche zu richten. Grübeleien, die sich nur mit Problemen beschäftigen, oft Tage-, Wochen- und Monatelang, sind zu reduzieren. Das geschieht fast automatisch, wenn man es wagt, sich einmal 4 bis 6 Wochen mit befreienden Glaubenssätzen zu befassen. Visuelle Übungen und Meditation sind effektive, unterstützende Maßnahmen. Häufige Wiederholung führt zu einer positiven Neukonditionierung.

Der Start in eine neue Gedankenwelt beginnt mit Vergebung und Loslassen. Hier und jetzt vergebe ich mir, aus tiefstem Herzen und aus tiefster Seele! Ich erlaube es mir, alle meine negativen Gefühle und Gedanken loszulassen. Ich erlaube es mir, aus meinem Schatten heraus zu treten. Ich erlaube es mir, mich ins rechte Licht zu rücken. Ich erlaube es mir, mich selbst zu lieben. Ich erlaube es mir, stark und mutig zu sein. Ich erlaube es mir, gelassen und ruhig zu bleiben. Ich erlaube es mir, meiner Intuition und mir selbst zu vertrauen. Ich erlaube es mir, ein glückliches Leben in Fülle zu führen. Ich erlaube es meinem Körper, sich selbst zu heilen. Ich erlaube es mir, mich selbst zu befreien. Ich erlaube es mir, die Wertschätzung anderer Menschen anzunehmen. Ich erlaube es mir, das Wunder meiner Wandlung und Weiterentwicklung anzuerkennen. Ich erlaube es mir, mich selbst mit Wertschätzung und Anerkennung zu beschenken. Ich erlaube es mir, dankbar für mein Leben zu sein. Ich bin dankbar, ich bin dankbar, ich bin dankbar!

Mögen diese Worte und Sätze vielen Menschen ermöglichen, sich auf den Weg der Selbstachtung zu machen. Das ist mein tiefster Herzenswunsch! Denkt dran, Liebe und Hass entstehen in uns! Also lasst uns alle danach streben, unser Leben der Liebe zu widmen! So verändern wir die Welt!


Greybeard




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