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  • Günter Holasek

Montagsbotschaft

Montagsbotschaft: Der Feind.


Bedeutung: Person oder Gruppe mit besonders negativer Beziehung zu einer anderen.

Was oder wer veranlasst die Menschen auf der ganzen Welt dazu, sich als Feinde zu betrachten, sich zu bekämpfen und zu hassen? Eine jede Feindschaft ist in der Angst begründet. Angst um Besitz, Familie, Gesundheit, Freiheit und vor allerlei Bedrohungen. Immer wieder fühlt man sich in seinem Menschsein bedroht. Doch der größte Teil dieser Bedrohungen entsteht durch Lügen, Manipulation und Intrigen, die von der breiten Masse nicht durchschaut werden. Die egoistischen Interessen von selbsternannten Eliten führen zu Leid, Schmerz und Tod. Betroffen sind in der Regel unwissende Menschen, die sich eben durch die oben genannten Manipulationen usw. fehlleiten und missbrauchen lassen. Der Tod von Abermillionen Menschen wird von diesen skrupellosen Staatenlenkern schon seit jeher billigend in Kauf genommen. Und schon immer haben dann die gewöhnlichen Menschen unter Sorgen, Leid, Kummer und Not gelitten, niemals die sogenannten Eliten, die den Hass für all das Unheil gesät haben. Für einen großen Teil der Menschheit scheint es jedoch besonders wichtig zu sein, ein Feindbild zur Bestätigung der eigenen Denkmuster zu haben. Hier möchte ich nun auch einige Worte über Religionen zu Papier bringen. Seit es Religionen gibt, wird von vielen ihrer Führer der Hass auf andere Kulturen geschürt. Sicherlich gibt es einige bekannte Ausnahmen, doch auch hier strebt der Großteil nach Besitz, Macht und Ruhm. Auch im Bereich der Medizin wird weltweit mit Feindbildern gearbeitet. In vergangenen Zeiten wurde die Krankheit als Strafe Gottes gesehen und von den jeweiligen Religionsführern manipulativ eingesetzt. Nichts hat sich in den letzten zwei Jahrtausenden verändert, es wurden nur die alten Worthülsen gegen neue ausgetauscht. Entgegen jeder wissenschaftlichen Vorgehensweise werden die Thesen und Theorien auch in der heutigen Zeit weder hinterfragt, noch auf den Wahrheitsgehalt hin überprüft. Die vermeintlichen Feinde sind die Mikroben und entartete, bösartige Zellen. Die Krebsreligion führte zur Chemotherapie, die schon viele Millionen von Menschen das Leben kostete. Wie auf den Schlachtfeldern der Kriege erfahren die Menschen auf dem Schlachtfeld ihres Körpers unsägliches Leid. Erst wenn der Mensch bereit ist, seine Feindbilder aufzugeben oder zumindest zu hinterfragen, dann wird die große Wandlung möglich. Eines ist ganz sicher, es wird auf dieser Welt kein Messias erscheinen, der die Menschheit rettet. Da dürfen wir wieder einmal bei uns selbst beginnen. Es gilt zu erkennen, dass der Feind in uns wohnt, in unserem Herzen, in unserer Seele. Der Feind ist das negative Denkmuster, das überwiegend durch die Manipulationen, Lügen und Ängste entstanden ist. Doch auch die eigene Trägheit und das Desinteresse an Wahrheit, haben ihren Teil dazu beigetragen. Eine weitere Hürde stellen die verinnerlichten, selbstzerstörerischen Glaubenssätze dar, die es verhindern, dass man diese Menschen zum "Umdenken" (Freidenken) motivieren kann. Wie viele Menschen hassen sogar ihren eigenen Körper, ihre Krankheit, ihre Hilflosigkeit, ihre Selbstzweifel und ihre Lebensumstände? Dieser Selbsthass führt zu inneren Kämpfen, zu Ängsten, zu Leid und Schmerz. Es ist sehr wichtig, dass wir mit uns selbst ins "Reine" kommen, es lernen uns zu lieben und zu akzeptieren, so wie wir wirklich sind. Wir dürfen die Bereitschaft kultivieren, offen für Neues Wissen zu sein, offen für unsere kontinuierliche Weiterentwicklung, offen für Liebe und Mitgefühl, für einen friedvollen Umgang mit allen Wesen und mit uns selbst. Der in sich ruhende Mensch, der die Prüfungen seines Lebens bestanden hat, folgt unerschütterlich seiner "Inneren Stimme". Er ist unabhängig von jeder Religion zu einem "Gottgeweihten" geworden. In seinem Innersten ist er frei und somit nicht manipulierbar, denn er ist "Eins" mit der "Quelle des Seins"!

Wahrlich gesegnet ist so ein Mensch!

Greybeard




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